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RED DEVILS: 31:3 - höchster Bundesliga-Sieg gegen ersatzgeschwächten Gegner

Mit ihrem bislang höchsten Bundesliga-Sieg haben sich die RED DEVILS Heilbronn eindrucksvoll aus ihrem kleinen Tief zurückgemeldet. Zwei Wochen nach dem Auftakt-Ausrutscher in Witten gewann das Team von Trainer Andrei Puscas beim RC CWS Düren-Merken mit 31:3.

 

Bloß nicht noch einmal eine Niederlage riskieren, das war die Devise der RED DEVILS im Rahmen der Vorbereitung auf ihren zweiten Saisonkampf. Deshalb fuhren die Verantwortlichen wesentlich schwerere Geschütze auf als zuletzt in Witten - zumal sie diesmal bei der Zusammenstellung des Kaders wieder flexibler waren. Um in Merken nichts anbrennen zu lassen, traten der WM-Dritte Pascal Eisele, der EM-Dritte und Türkische Meister Recep Topal sowie der EM-Fünfte Levan Metreveli die Reise nach Düren mit an. Auch Christian Maier, der in Witten verletzungsbedingt gefehlt hatte, war wieder mit von der Partie.

 

Mit 27 der maximal erlaubten 28 Handicap-Punkte zum Wiegen angetreten, staunte man nicht schlecht darüber, dass die Gastgeber gerade mal auf sechs Punkte kamen und ihren Mann für die 71kg Griechisch-Römisch schon im Vorfeld von der Wiegeliste gestrichen hatten. "Wir hatten mit einem wesentlich stärkeren Gegner gerechnet. Aber die beiden Merkener Ungarn waren bei einem Turnier in Rumänien, und dazu hatten sie auch noch Verletzte. Deshalb waren sie leider ganz schwach aufgestellt", berichtete Andrei Puscas.
Die RED DEVILS ließen sich durch die vermeintliche gegnerische Schwäche nicht dazu verleiten, den Gegner zu unterschätzen. Sie gingen konzentriert zur Sache und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht - nur vier Kämpfe gingen über die volle Distanz.

 

Zum Auftakt brauchte Levan Metreveli gerade mal 43 Sekunden, um gegen Arun Jansen vier Punkte durch Technische Überlegenheit zu holen. Auch Eduard Popp beendete seinen Kampf mit einem TÜ-Sieg vorzeitig. Die RED DEVILS Heilbronn lagen schon nach zwei Kämpfen mit 8:0 in Front.

 

Mit einem ganz starken Gegner bekam es dann Valentin Lupu (61kg Griechisch-Römisch) zu tun. Der Georgier Givi Matcharashvili, Vizeweltmeister bei den Junioren sowie Junioren- und U23-Europameister 2017 und eigentlich Freistil-Spezialist, beherrschte den 35-jährigen Routinier zwar klar, doch konnte dieser die volle Punktzahl für den Gegner vermeiden und hielt seine Niederlage beim 1:9 in Grenzen. Die drei Punkte von Matcharashvili sollten an diesem Abend die einzigen Zähler für den RC Merken bleiben.

 

Stefan Kehrer (8:4-Punktsieg gegen Alexander Kleer) und Recep Topal (vier Punkte durch Aufgabe des Gegners beim Stand von 12:0) sorgten für die 14:3-Pausenführung.

 

Die zweite Hälfte begann mit einem Schultersieg von Pascal Eisele gegen Kai Stein nach 1:14 Minuten. "Ich bin erst am Mittwoch vom Trainingslager aus Polen zurückgekommen und habe die letzten Tage nur wenig trainiert. Auf den Kampf heute hatte ich mich richtig gefreut. Es hat alles gepasst und ich bin natürlich happy über den frühzeitigen Schultersieg", zeigte sich der Europameister von 2016 sehr zufrieden.

 

Da der RC Merken Melvin Pelzer von der Wiegeliste gestrichen hatte, konnte Christian Fetzer in der Griechisch-Römisch Klasse bis 71 kg kampflos vier weitere Punkte einfahren, was die RED DEVILS uneinholbar mit 22:3 in Front brachte.

 

Christian Maier holte beim 12:3-Punktsieg gegen den in den ersten beiden Kämpfen ungeschlagenen Markus Knobel drei Zähler, ehe Kamal Malikov (TÜ-Sieg gegen Dennis Rubach) und Fabian Fritz (6:0-Punktsieg gegen Domenik Chelo) für den 31:3-Endstand sorgten.

 

"Wir freuen uns, dass wir wieder am Ball sind. Die Jungs haben gekämpft und wir sind jetzt bereit für die beiden Heimkämpfe gegen Lübtheen und Mainz am nächsten Wochenende. Auch da werden wir wieder alles geben, um unser Ziel Playoffs zu erreichen", gab Headcoach Andrei Puscas nach dem Ende des Kampfes zu Protokoll.

 

Am kommenden Samstag (19.30 Uhr) erwarten die RED DEVILS den RV Lübtheen, bevor nicht mal 24 Stunden später (Sonntag, 17 Uhr) der Tabellenführer ASV Mainz 88 zum Nachholkampf in der Neckargartacher Römerhalle gastiert.