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RED DEVILS: Klares 23:10 im Derby gegen Schorndorf

Einen rundum gelungen Ringerabend erlebten rund 750 Zuschauer – darunter der Baden-Württembergische Innenminister Thomas Strobl – am Samstagabend in der Römerhalle. Erst besiegten die RED DEVILS Heilbronn II in der Landesklasse den KSV Neckarweihingen II mit 28:4, ehe die erste Mannschaft einen 23:10-Sieg im Bundesliga-Derby gegen den ASV Schorndorf feierte.

 

Da die Gäste im Freistil bis 75 Kilogramm keinen Ringer stellen konnten, hatte Saba Bolaghi von vornherein kampflos gewonnen und die RED DEVILS lagen schon vor dem ersten Kampf des Abends mit 4:0 in Führung.

 

In der Klasse griechisch-römisch bis 57 kg lieferten sich Sebsatian Kolompar und Engin Cetin einen engen Fight, in dem sich der kleine Serbe in Heilbronner Diensten einen leichten Vorteil erarbeitete und nach dreieinhalb Minuten mit 4:0 führte. Cetin blieb jedoch brandgefährlich und verkürzte auf 4:2, konnte Kolompars 6:2-Sieg jedoch nicht verhindern.

 

Nach der einkalkulierten Niederlage von André Timofeev gegen Fatih Yasarli (2:18 nach 5:00 Minuten) feierte Muslim Sadulaev sein Debüt im Dress der RED DEVILS. Der Vize-Europameister von 2019 überrumpelte seinen Gegner Marin Filip nach einer dreiviertel Minute und ging gleich mit 8:0 in Führung. Mit blitzschnellen Aktionen gab er dem Rumänen kaum Möglichkeiten zur Entfaltung und feierte einen 15:3-Sieg, mit dem er sein Team mit 9:4 in Führung brachte.

 

Im letzten Kampf vor der 30-minütigen Halbzeitpause biss sich Jan Zirn an seinem Trainingskollegen Ilja Klasner die Zähne aus und unterlag mit 0:3 Zählern. Da nach der Pause Konstantin Schmidt gegen den Ex-Devil Abdolmohammad Papi keine Chance hatte, führten plötzlich die Gäste mit 10:9.

 

Dafür, dass dies nicht mehr als eine Momentaufnahme war, sorgte im Anschluss George Bucur, der wieder einmal seiner Rolle als Punktegarant gerecht wurde – er gewann 13:1 gegen Dawid Wolny. Doch das beste sollte erst noch kommen…

 

Nach verhaltenem Beginn erarbeitete sich Pascal Eisele gegen Maximilian Schwabe einen 3:0-Vorsprung und legte sich seinen Gegner dabei so zurecht, dass fast zwangsweise ein Schultersieg dabei herausspringen musste. Schwabe stemmte sich zwar eine halbe Minute lang mit allen Kräften gegen die Höchststrafe, doch Eisele ließ nicht locker und konnte nach 2:26 Minuten den vorzeitigen Sieg landen.

 

Obwohl beim Stand von 20:10 schon alles gelaufen war, fieberten die Zuschauer auf den letzten Kampf hin, in dem es Frank Stäbler bei seinem Saisondebüt mit dem Shootingstar Idris Ibaev zu tun bekam. Nach drei Minuten hatte der dreifache Weltmeister ein beruhigendes 3:0 hingelegt, aus dem er nach viereinhalb Minuten ein 12:0 machte und den komfortablen Vorsprung dann vollends ins Ziel verwaltete. „Ich wusste heute absolut nicht, wo ich stehen würde, da ich seit der Weltmeisterschaft nicht mehr unter Wettbewerbsbedingungen gekämpft hatte. Außerdem war ich zuletzt gleich zweimal krank und die Bronchitis hängt mir immer noch in den Knochen. Bis zum 12:0 ging es dann recht gut mit der Kraft, aber danach konnte ich kaum mehr stehen und habe die Sache nur noch über die Zeit gebracht. Dass ich einen Mann wie Idris Ibaev fast technisch überlegen schlage, zeigt, dass ich es noch kann“, freute sich Stäbler über seinen gelungenen Saisoneinstand.

 

Für die RED DEVILS geht es nun am kommenden Samstag zum Ende der Hauptrunde nach Lichtenfels, wo man auf den den immer noch sieglosen AC trifft. Für beide Teams geht es dabei um nichts mehr. Umso spannender wird es dann aber im Anschluss werden, wenn nach Beendigung aller Bundesliga-Kämpfe die Auslosung der Playoff-Paarungen stattfindet. Dann wird nicht nur ermittelt, mit dem es die RED DEVILS im Viertelfinale zu tun bekommen, sondern auch, ob der nächste Heimkampf am 28.12. oder am 4.1. stattfinden wird.

 

Auch für die RED DEVILS II geht es am Samstag nochmal auswärts auf die Matte. Im Gegensatz zur „Ersten“ hat die „Zweite“ Platz zwei noch nicht sicher und benötigt bei der SG Weilimdorf II unbedingt noch einen Sieg. Wie Gewinnen geht, weiß das Team von Trainer Jozef Svajlenka inzwischen allzu gut: Der 28:4-Sieg gegen den KSV Neckarweihingen II war bereits der vierte Sieg in Folge. Bis auf Damian Macun, der gegen Levi Ulamec eine Schulterniederlage kassierte, konnten die Ringer der RED DEVILS II ihre Kämpfe allesamt vorzeitig beenden.

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